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Erste Hilfe kann Leben retten - Schüler üben den Ernstfall

Was tun, wenn plötzlich jemand bewusstlos wird, sich verletzt oder dringend Hilfe benötigt? Damit unsere Schülerinnen und Schüler in solchen Situationen nicht hilflos danebenstehen, sondern wissen, was zu tun ist, stand an der Findorff-Realschule in diesem Jahr das Thema Erste Hilfe ganz besonders im Mittelpunkt.

Frau Grabau, die in Bremervörde die Erste-Hilfe-Werkstatt betreibt, war dafür gleich mehrfach an unserer Schule zu Gast. Nachdem sie bereits den Lehrkräften eine Auffrischung ihrer Erste-Hilfe-Kenntnisse angeboten hatte, durften auch die einzelnen Schulklassen von ihrem Fachwissen profitieren.

Dabei hieß es: Nicht nur zuhören, sondern selbst ausprobieren! Unter fachkundiger Anleitung lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man in einer Notfallsituation richtig reagiert, Hilfe organisiert und möglicherweise sogar Leben retten kann.

Besonders spannend wurde es bei den praktischen Übungen. Auf Übungsmatten trainierten die Kinder die stabile Seitenlage und probierten an einer Reanimationspuppe die Herzdruckmassage aus. Auch ein automatisierter externer Defibrillator (AED) wurde vorgestellt. So konnten die Schülerinnen und Schüler wichtige Handgriffe kennenlernen und erste Berührungsängste abbauen.

Schnell wurde deutlich: Erste Hilfe ist keine Frage des Alters. Schon Kinder und Jugendliche können im Ernstfall einen entscheidenden Beitrag leisten. Wichtig ist vor allem, aufmerksam zu sein, Hilfe zu holen und nicht einfach wegzuschauen.

Neben den praktischen Fähigkeiten ging es deshalb auch um Verantwortungsbewusstsein, Zivilcourage und die Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen.

Die Findorff-Realschule bedankt sich herzlich bei Frau Grabau für die anschauliche, praxisnahe und engagierte Vermittlung dieses lebenswichtigen Wissens.

Denn eines steht fest: Helfen kann jeder – und manchmal können schon wenige Handgriffe ein Leben retten!