In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien fand an der Findorff-Realschule ein stimmungsvoller Weihnachtsgottesdienst für alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen statt. Gestaltet wurde der Gottesdienst vom Wahlpflichtkurs „Darstellendes Spiel“ des 8. Jahrgangs unter der Leitung von Schulleiterin Bettina Paquet.
Im Mittelpunkt stand das selbstgeschriebene Theaterstück „Weihnachten offline“, das auf humorvolle und zugleich nachdenkliche Weise zeigte, wie sehr digitale Medien unseren Alltag bestimmen – und wie wertvoll echte Begegnungen sind. Die Achtklässler erzählten die Geschichte der Familie Müller, bei der kurz vor Weihnachten plötzlich das WLAN ausfällt. Was zunächst für große Aufregung sorgt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem entschleunigten und gemeinschaftlichen Miteinander mit Gesprächen, Bastelaktionen, Spielen und gemeinsamen Erinnerungen. Die klare Botschaft des Stücks: Weihnachten ist mehr als Konsum, Technik und Online-Sein – es lebt von Zeit, Nähe und Zusammenhalt.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Musiklehrer Holger Berkemeyer, der die gemeinsam gesungenen Lieder wie „Alle Jahre wieder“ und „Feliz Navidad“ einfühlsam am Klavier begleitete, festlich umrahmt.
Die Fürbitten wurden von Schülerinnen und Schülern der Klasse 6b vorgetragen und gaben dem Gottesdienst eine besonders persönliche Note. Die Ansprache hielt Pastorin Petra Lemmel, die in kindgerechter Weise die Gedanken des Theaterstücks aufgriff und die Bedeutung von Gemeinschaft, Ruhe und Nächstenliebe in der Adventszeit hervorhob.
Zum Abschluss des Gottesdienstes wartete noch eine besondere Überraschung auf die jüngeren Schülerinnen und Schüler: Selbstgebackene Plätzchen, die im Hauswirtschaftskurs bei Frau Tomforde entstanden waren, wurden an die Kinder verteilt und sorgten für einen süßen Ausklang der Feier.
Der Weihnachtsgottesdienst zeigte eindrucksvoll, wie engagiert und kreativ Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas Besonderes gestalten können. Mit viel Applaus und einem positiven Gefühl der Gemeinschaft endete eine Feier, die vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird – als Einladung, Weihnachten auch einmal bewusst „offline“ zu erleben.