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Skifreizeiten

Skifreizeit 2015

Die Ski-Fahrt der Findorff Realschule 2015

- Eine Skireise mit Hindernissen -

„Skifahren kann ja so viel Spaß machen, wenn......“

Ein oft nach und während der Ski-Fahrt ins Berchtesgadener Land gehörter Satz. Tja, wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Es ist von vielen Faktoren abhängig, ob eine Skireise als gelungen gilt oder nicht.

Vorweg, die Skireise ist aus unserer Sicht eindeutig als „gelungen“ zu bewerten.
Aber es gibt einige Faktoren, die über die individuelle Bewertung entscheiden: Zunächst bilden die Rahmenbedingungen eine Basis: Wetter, Skigebiet, Unterbringung + Essen sowie die mitfahrenden Schüler und ein alternatives Zusatzprogramm.

Das Wetter: Trotz des späten Termins in der zweiten Märzhälfte hatten wir wieder Glück mit dem Wetter - die lange Unterhose konnte im Koffer bleiben und dennoch war der Schnee gut.
Das Skigebiet: Die uns bekannten Skigebiete am Rossfeld und in Lofer/Österreich boten für alle genügend Übungshänge, aber auch die nötigen Herausforderungen für die Könner und „Fast-Könner“.
Die Unterbringung hatte beinahe Hotelcharakter und bot ein schülergerechtes Essen, was nur wenigen Schülern Anlass zu Zusatzeinkäufen in Berchtesgaden gab.
Und die Hauptakteure, welche aus  14 Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen sowie  aus der kompletten Klasse 8c (29) bestanden, verstanden sich sehr gut. Sie integrierten sogar die vier begleitenden Lehrer (M. Alscher, I. Schultz, U. Diez, L. Schwarz) erfolgreich in einem Kicker- und Tischtennisturnier, so dass diese vier „Integrationsschüler“ kaum auffielen (gelebte Inklusion).

Ein alternatives Zusatzprogramm bestand natürlich auch. So wurden gemeinsam die Watzmanntherme und das Salzbergwerk (kennen wir alle als Bad-Reichenhaller Salz) in Berchtesgaden besucht, was bestimmt einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Jedoch gab es dann noch die variablen Faktoren, also die Dinge, die nicht im Vorwege geplant werden konnten. Diese entscheiden besonders im Einzelfall über den positiven Eindruck einer Reise. Diese Dinge „passieren“ einfach; die unerwünschten Ausrutscher im  Gelände, welches plötzlich doch mehr Gefälle hat als am Vortag oder die draufgängerischen und von Testosteron gesteuerten Talabfahrten. Für manchen waren die Chips- und Energy-Drink-Folgen unvorhersehbar.
Nicht nur deshalb verlief dieses Jahr die Reise für einige Schüler leider nach dem Motto Winston Churchills: „No sports“ und für andere eher nach dem Motto „Sport ist Mord“. Wobei natürlich insbesondere die zweite Aussage nicht wortwörtlich zu nehmen ist.

Aber erstmals seit 20 Jahren Skifahrt der Realschule haben wir drei verletzte Schülerinnen zu beklagen und insbesondere Alicia wünschen wir auf diesem Wege nochmals gute Besserung.

Zusätzlich „erwischte“ nach 2 Tagen einige Schüler/innen ein aus Norddeutschland importierter Magen-Darm-Virus, welcher dem einen oder anderen Schüler gelegen kam, um den Strapazen des Skifahrens entgehen zu können. So mussten an einem Tag 14 Ausfälle verkraftet werden, was wiederum an der Psyche der Lehrer nagte. Hätten wir da geahnt, was die Zukunft noch bringt, wäre ein Versuch unternommen worden, den quasi nebenan wohnenden und arbeitslosen Doc. Müller-Wohlfahrt für diese Situation ins Team zu holen.

Aber auch ohne ihn freuten sich die verbliebenen Skifahrer/innen (so konnten sie jetzt getrost bezeichnet werden) über den vielen Platz im Bus und genossen bei schönsten Sonnenschein den letzten Skitag in Lofer/Österreich. Trotz der Hindernisse dieser Reise haben alle gesunden Beteiligten die Reise als ein tolles Erlebnis in Erinnerung und wollen zum Großteil auch im nächsten Jahr dabei sein.