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SCHULLEBEN

Respekt & Toleranz

 Besuch der Flüchtlingsunterkunft in Schwanewede

 

 Wir, die Klasse 9b der Findorff-Realschule Bremervörde, haben uns im Rahmen des Politikunterrichts mit dem Thema „Flüchtlinge“ beschäftigt, z.B. haben wir Referate zu verschiedenen Themen gehalten und eine Mappe erstellt.

 

Am 11.11.15 haben alle Klassen unserer Schule einen Projekttag zum Thema „Respekt und Toleranz“ durchgeführt. Für uns war es naheliegend, an diesem Tag etwas zu unserem Politikthema zu machen. Unser Klassenlehrer, Herr Heins, knüpfte Kontakte zum Deutschen Roten Kreuz, das die Arbeit in der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Kaserne in Schwanewede seit September organisiert. Der Leiter, Herr Krause, bot an, dass wir uns dort informieren und mithelfen könnten.

 

Als wir nach einstündiger Fahrt in Schwanewede angekommen waren, erhielten wir zuerst Informationen von der stellvertretenden Leiterin, Frau Haase, und ihrem Team. Schwanewede ist eine Notunterkunft, in der 1211 Flüchtlinge leben. Es wird dort eine Erstregistrierung durchgeführt. Natürlich kann es passieren, dass sich Familien auf der Flucht verlieren, dafür hat das DRK einen Suchdienst eingerichtet. Ein achtjähriger Junge, der allein in Schwanewede angekommen war, hat so schnell seine Familie wiedergefunden. Im Grunde sollten die Flüchtlinge von der Landesbehörde kommen, häufig treffen sie aber in Bussen direkt aus Bayern ein. Am 10.11. sind die ersten 24 Flüchtlinge auf andere Unterkünfte verteilt worden. In dieser Notunterkunft können die Flüchtlinge einen Asylantrag stellen, dafür ist ein Mitarbeiter zuständig, der zehn Anträge pro Tag schafft. Zwei Mitarbeiter nehmen Spenden an und sortieren und prüfen diese. Wenn Flüchtlinge ankommen, muss man ihnen zuerst beibringen, dass man z.B. bei Grün über die Kreuzung geht. Damit diese Menschen sich wohlfühlen und Beschäftigung haben, ist ein Café, ein Teehaus und Deutschunterricht geplant. Im Anschluss an dieses Briefing waren wir in drei verschiedenen Gruppen tätig.

 

Im Kindergarten machten wir zuerst einen Stuhlkreis und stellten uns vor. Anschließend wurde Deutsch geübt. Das klappte schon sehr gut. Nach der Übungsphase fingen die Kinder an zu basteln. Sie konnten ein Glas bemalen oder eine Schachtel herstellen. Anschließend räumten die Kinder gemeinsam mit den Betreuern auf. Bevor die Kinder zum Mittagessen gingen, gab es noch einige Bewegungsspiele und zum Abschied sangen sie ein Lied. Trotz der schnellen Einrichtung sind die Betreuer sehr herzlich und geben sich viel Mühe den Kindern einen geregelten Tagesablauf zu bieten.

 

Unsere zweite Gruppe hat den Helfern und Mitarbeitern des DRK beim Transport von Möbeln geholfen. Die Hauskeeper sind dafür zuständig, dass in den Unterkünften alles in Ordnung ist. Als erstes luden wir Hand in Hand mit den Bewohnern der Wohnhäuser Möbel in den Transporter, die in einem großen Lagerraum wieder ausgeladen wurden. Danach wurde uns das Kasernengelände gezeigt und wir erlebten, wie freundlich die Bewohner sind.

 

Die dritte Gruppe ging in eine Halle, wo früher z.Z. der Bundeswehr die Apotheke war. Jetzt wird sie aus Sicherheitsgründen als Lager für Spenden genutzt. Mit voller Motivation haben wir eine Kette gebildet und die Spendensäcke in einen großen LKW geladen.

 

Danach wurden die Spenden zum Hauptsammellager gefahren und dort abgeladen. Anschließend wurde uns das Prüfen und Sortieren der Kleidungsstücke erklärt. Man glaubt nicht, wie zeitaufwändig das ist.

 

Weil mehr Männer im Lager sind, aber mehr Frauenkleidung gespendet wird, waren in der Ausgabestelle nur wenige Hosen, Jacken, Hemden und Pullover vorhanden. Diese werden hauptsächlich in kleineren Größen benötigt.

 

Es war für uns abwechslungsreich zu sehen, was die freiwilligen Mitarbeiter des DRK für die Flüchtlinge tun und man muss sagen, dass sie sehr viel Arbeit haben. Die Bewohner waren zu uns sehr freundlich und haben ein anderes Gesicht gezeigt, als wir es vom Fernsehen kennen. Sie waren auch sehr hilfsbereit, indem sie uns bei der Arbeit geholfen haben. Es war ein sehr informationsreicher Tag und wir würden gerne die Flüchtlinge weiterhin unterstützen. Wir möchten uns noch einmal beim DRK dafür bedanken.

 

Hier der Bericht der Bremervörder Zeitung.

 


Projekttag "Respekt und Toleranz" Kl. 5b

Von Schweinen, Wölfen und Giraffen

Respekt und Toleranz beginnen im Kleinen, im Alltag. Wie begegne ich meinen Klassenkameraden? Wie reagiere ich, wenn mich etwas oder jemand stört? Sehr schnell fallen dann Schimpfwörter, die vielleicht gar nicht so gemeint sind, aber sehr verletzen können. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b haben die Bedeutung „alltäglicher“ Schimpfwörter etwas genauer betrachtet. „Schweine“ sind eben nicht „dumm“, sondern intelligente Tiere, „Brillenschlangen“ sind gefährlich – weil giftig –, aber eben nicht „blind“, und den anderen als „Spast“ oder „Idioten“ zu bezeichnen, zeigt, wie wenig man selbst über die Probleme von körperlich oder geistig behinderten Menschen weiß. Was aber tun, wenn man vom Gegenüber wirklich gerade genervt wird? Die Jungen und Mädchen der 5b sind dabei vom „Wolf“ zur „Giraffe“ mutiert: nicht aggressiv und bissig das eigene Ziel durchboxen, sondern ruhig, freundlich und beharrlich seine Meinung vertreten. In verschiedenen Rollenspielen funktionierte das sehr gut, in der Wirklichkeit braucht’s etwas Übung, aber dafür sind wir ja in der Schule.

 

 


Projekttag: Respekt und Toleranz in der Klasse 8c

 

Eine Gruppe der Klasse 8c gestaltete während des Projekttages mit einem Deutschkurs für Migranten gemeinsamen Deutschunterricht zum Thema Schule in Deutschland (siehe Bild ganz links und in der Mitte), die andere Gruppe arbeitete gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten der Lebenshilfe.


Klasse 10a: Filme zum Thema "Respekt und Toleranz"

Wir haben in unserer Klasse am Projekttag eigene Filme zum Thema „Respekt und Toleranz“ in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens erstellt, z.B. das Zusammenleben mit älteren Menschen, Umgang mit Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund oder auch allgemein der respektvolle Umgang miteinander.

Nachdem wir uns in Kleingruppen je für ein Thema entschieden und einen groben Handlungsverlauf für unseren Film überlegt hatten, entwarfen wir ein Storyboard – das ist ein Ablaufplan für den Film mit allen einzelnen Szenen. Die Szenen drehten wir dann im Schulgebäude und zum Teil auch auf dem Schulhof. Danach war es an der Zeit, die gedrehten Sequenzen in den Rechner zu bringen und alles zu bearbeiten, wobei die meisten Gruppen das Programm Movie Maker benutzten. Auch wenn wir damit eigentlich noch nie für solch ein Produkt gearbeitet hatten, konnten doch fast alle am Ende des Vormittags der Klasse ihren fertigen Film zeigen.

Wir fanden, dass dies der beste und interessanteste Projekttag seit Langem war. Das Filmen und Schneiden, aber auch sich schauspielerisch zu betätigen, haben allen viel Spaß gemacht. Am Ende waren wir alle stolz auf unsere Gruppen und das jeweilige Endprodukt, das wir in unseren Gruppen gemeinsam erschaffen hatten. Wir hatten auch viel Spaß, es wurde viel gelacht und wir würden uns sicher über einen weiteren Projekttag dieser Art freuen.


Aus der Plakatwerkstatt der 9c:

Thema Mobbing: was bedeutet das, welche Auswirkungen hat es auf Jugendliche, wie kommt es vor, wie wird es in den unterschiedlichen Jahrgangstufen wahrgenommen, Stichprobe an unserer schule.

Zum Verhältnis von Respekt und Umgangssprache:

Gewalt in den Medien: subjektiv wahrgenommene Gewaltzusammenhänge in social medias - you tube..., Werbung sowie, was Eltern ihren Kindern erlauben bzw. kaufen. Dazu machte die Gruppe in der Stadt eine Befragung.


Wie behindertengerecht ist Bremervörde:

weitere Berichte demnächst an dieser Stelle Zwinkernd