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SCHULLEBEN

Abschlussfahrt 10d

Leipzig 2014 - 10d im September auf Abschlussfahrt

Gleich zu Beginn ihres letzten Schuljahres an unserer Schule machte die 10d ihre Abschlussfahrt. Ganz neues Ziel: Leipzig. Kannte eigentlich kein Mensch bei uns, bis unser ehemaliger Schüler Pascal Behnke im letzten Sommer aus beruflichen Gründen dorthin zog: Sein Vater und Klassenlehrer der 10d, Herr Behnke, war nach dreimaligem Leipzig-Besuch so angetan von dieser Großstadt in Sachsen, dass er sie seiner Klasse als Fahrtziel "aufdrückte".

Einige Informationen:

- Ho(s)tel Say Cheese mitten im Fußgängerbereich der Innenstadt: Ideal gelegen, stylisch gestaltetes Inneres, 24-Stunden-Betrieb ohne Jugendherbergs-Zapfenstreich.

- Die aus den Medien bekannte Stadtführerin Karin Schäuble begleitete uns auf einem ausgedehnten Rundgang. Zu allem und jedem konnte sie Informationen beisteuern, war sie doch schon vor der Wende und Wiedervereinigung 1989 aktive Montags-Demonstrantin. Nikolai- und Thomaskirche, Johann Sebastian Bach, die Alte Handelsbörse, die Rathäuser, Marktplätze, Passagen und Messehöfe standen auf ihrem Programm genauso wie ein Gang durch die Universität. Die Attraktivität Leipzigs zeigt sich auch darin, dass zum beginnenden Studien-Erstsemester mehr als 40.000 Bewerber hierher wollten. Die Uni hat aber insgesamt nur gut 40.000 Studenten.

- Im Zeitgeschichtlichen Forum sahen wir zwei Ausstellungen, die direkte Nachkriegszeit, die DDR-Zeit, die Wendezeit und die Zeit danach einserseits, den "American Way of Life" andererseits. Es ist zwar ein Museum, bietet aber sehr gute, vielfältige und interessante Exponate aus allen Lebensbereichen der letzten 80 Jahre. Natürlich waren nicht alle begeistert ...

- Der Leipziger Zoo ist mehr Erlebnispark als Zoo. Riesige Gehege, die mehr an den Serengeti-Park als einen Tiergarten erinnern, lassen die Tiere naturnah leben. Highlight des Zoos ist das "Gondwanaland", eine gigantische freitragende Halle mit tropischer Atmosphäre, die auf vielfältige Weise Afrika, Asien, Australien und Amerika erleben lässt. Eine multimediale Bootsfahrt durch milliarden Jahre Erdgeschichte vervollständigt das Ganze.

- Selbstverständlich gehörten gruppenweise Champions-League in Sports-Bars, schickes Essen in einem der unzähligen Lokale, Shopping in den Höfen am Brühl oder im Hauptbahnhof dazu wie die Aussichten vom höchsten Gebäude der Stadt, dem City-Tower (auch mdr-Tower genannt), oder dem Völkerschlachtdenkmal (größtes Denkmal Europas). Kinobesuch in Leipzig? Kein Problem - riesige Auswahl an Kinos und Kinocentern, und das gerade zur Zeit der FilmKunstMesse: Da saß mancher internationaler Star nicht weit: Zach Braff, beheimatet in Los Angeles, einer der bestbezahlten US-Schauspieler, stellte in den Passage-Kinos seinen neuen Streifen "Wish I was here" vor. Aber auch das Leben in der Wirklichkeit war bei herrlichem Sommerwetter lebenswert, sind am "Drallewatsch", dem Leipziger Restaurant-, Bar- und Kneipenviertel jeden Abend Zehntausende auf den Straßen. Kulinarische Düfte und rhythmische Klänge hervorragender Bands animieren jeden Abend in der Woche zum Verweilen, zum Verzehren, zum Kommunizieren. Da fehlte uns die "Karli", die etwas weiter weg gelegene Karl-Liebknecht-Straße mit ihren echten Szene-Kneipen, überhaupt nicht.

- Höhepunkt dieser Reise war das Wildwasser-Rafting im olympischen Kanupark am Markkleeberger See. Die in vier "gegnerische" Teams aufgeteilte Klasse hatte dabei einen körperlich anstrengenden, aber erlebnisreichen letzten Tag mit leuchtenden Augen und weit hallenden Schlachtrufen der Mannschaften, die das Getöse des Wildwassers an Dezibel leicht übertrafen. Die Viertplatzierten erhielten als Prämie den "Lappen des Tages", die Sieger durften einen Helm und ein Stechpaddel, beide mit Widmungen und signiert von unseren Raft-Guides, in Empfang nehmen.

Da eine beantragte Verlängerungswoche nicht genehmigt wurde, mussten wir wie geplant die Heimreise antreten. Nun bleiben leider nur Erinnerungen, die wir aber durch eine "Multimediafotoschau" verewigen werden. Da wird so mancher spätere Ehemalige unserer Schule immer wieder mal die DVD einlegen und ...

Happy Ende